Hallo, wir haben seit circa einem Jahr einen zweieinhalb Jahre alten Rüden, kastriert, aus dem Tierschutz aus Rumänien. Er ist sehr territorial und bellt bei jede Türklingeln. Auch was fremde Personen angeht, die an der Tür stehen, weil sie zum Beispiel ein Päckchen bei uns abgeben wollen, ist er sehr laut und würde am liebsten nach vorne gehen. Er weiß mittlerweile seinen Platz, wenn es klingelt, aber er bellt ganz stark und das Bellen hört auch nicht auf, solange die Person wieder die Tür verlassen hat. Da wir natürlich auch gerne Besuch haben möchten, ohne dass irgendwas passiert und scheinbar auch nichts geholfen hat bisher, auch körperliche Eingrenzung, frage ich mich, was wir noch tun können, um ihm wirklich sehr deutlich zu vermitteln, dass die Türklingel und Besuch nichts seine Aufgabe ist. Wir haben auch schon versucht, ihn anzuleinen und er ist auch in der Box und fühlt sich da auch total wohl, aber er soll einfach entspannt sein, wenn es klingelt und wir Besuch bekommen. Das haben wir bisher nicht hinbekommen. Für Tipps wäre ich sehr dankbar.
Hallo Sabrina Es wird bei eurem Problem darum gehen, das der Hund seine Grenzen und eure Anweisungen nicht akzeptiert. Er diskutiert das immer wieder aufs Neue mit euch aus und hat dabei selbstbelohnende Erfolge. Ihm reicht dabei schon die Aufmerksamkeit die er bekommt und das Bellen und Drohen macht ihm schon von Natur aus Freude und hilft ihm beim Dampf ablassen. Ihr müsst konsequent 24/7/365 an der Beziehung arbeiten, für von euch geregelte Auslastung und Beschäftigung sorgen und die Klingel immer wieder konsequent trainieren. So lange der Hund meint ein Mitspracherecht zu haben und damit erfolgreich ist, wird sich euer Problem nicht lösen. LG Micha
Hallo Sabrina, das gleiche Problem habe ich auch. Sobald es klingelt läuft sie in ihr Körbchen und bleibt da auch. Aber sie bellt die ganze Zeit, so dass ich mich auch schlecht unterhalten kann. Kommt Besuch wirklich ins Haus wird sie noch lauter. Dann muss ich sie in einem anderen Raum einsperren. Der Hund ist ausgelastet und beschäftigt und bei viel Beziehungsarbeit orientiert sie sich auch an uns. In den anderen Bereichen gibt es keine Probleme. Was sagt die Doguniversity dazu? Liebe Grüße Maike
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