Buddy ist unser rumänischer Tierschutzhund und seit ca. 2 Monaten bei uns. Er wurde als Welpe auf der Müllkippe mit seinen Geschwistern entsorgt und dort dann gerettet. Er ist nun ca. 39 cm. hoch und wiegt 4,8 kg. Er nimmt nur wenig zu und wächst auch wenig. Er hat Giardien im Darm und die 3. Runde mit Panacur und co. haben nichts verändert. Er bekommt spezialfutter (Low Protein) und lt. Tierarzt soll dies die Giardien aushungern. Buddy nimmt aber schlecht zu. Nun will der Tierarzt wieder das Futter umstellen damit er zunimmt, keine Parasitenmittel mehr geben und homöopathisch behandeln, damit der Darm aus eigener Kraft stark wird. Giardientest dann erst in einem halben Jahr. Durch die Parasiten darf er nicht in die Hundeschule und ich bin mit meinen Nerven am Ende. Gibt es hier Erfahrungen bezüglich Giardien? Heilerfolge oder auch dauerhafte Darmschädigung möglich. Ich bin für jeden Tipp dankbar. LG Tina
Hallo, Bettina, das klingt ja leider nach einem Start inter erschwerten Bedingungen.😅 Aber es werden auch ganz viele schöne Zeiten für euch kommen!😃 Zu deinen Fragen: Bo hatte in seiner Kindheit auch 2x Giardien - bei uns hat es nur geholfen, so lange Medikamente zu geben (ich weiß leider nicht mehr, was er damals bekommen hat), bis nachweislich in drei Kotproben keine Hinweise auf Giardien mehr zu finden waren. Erst danach bekam er Panacur zur Darmrestaurierung. Ich würde an deiner Stelle nochmal einen anderen Tierarzt aufsuchen und mir eine zweite Meinung einholen - mir scheinen die Maßnahmen deines TA ehrlich gesagt nicht wirklich erfolgversprechend...🤔 Vor allem die Wartezeit von einem halben Jahr macht mich skeptisch🤔 - wir waren nach 2 Wochen mit der Behandlung durch... Bleib tapfer, um Hundeschule und Co kannst du dich immer noch kümmern, wenn gesundheitlich alles im Lot ist. Die beste Schule ist das Leben - und das bietet euch gerade die Möglichkeit, die erste Krise gemeinsam zu überstehen.🤗💪 Ich wünsche euch alles Gute und ganz viel Freude an den schönen Momenten, die noch auf euch warten.😊 LG
Hallo Bettina, Im Bereich der Giardienbehandlung hat sich viel verändert und es ist sich noch nicht die letzte Empfehlung raus. Das Futter sollte nicht proteinarm sondern kohlenhydratarm sein. Das Problem bei einer Giardieninfektion ist meist, dass der Hund sich immer wieder selbst ansteckt, indem er sich beispielsweise das Fell säubert. Neben der Behandlung mit Panacur wird häufig Metronidazol empfohlen. Dies sollte jedoch sehr gut überlegt werden, da es als Antibiotikum die gesamte Darmflora angreift jnd dies langfristig stärkere Probleme mit sich bringen kann. Wenn dein Hund symptomfrei ist, dann ist eigentlich keine Bekämpfung der Giardien notwendig, da es in der Regel eine Erkrankung der jungen Hunde ist. Sinnvoll ist eine Unterstützung der gesunden Darmflora um dem Hund zu helfen, die Giardien selbst zu eliminieren. Hierzu gehören meines Wissens nach derzeit eine Kohlenhydratarme Ernährung, Faser-und ballaststoffreich, Probiotische Zusätze wie zum Beispiel Sivomixx.
lieben Dank für die Hilfe.
Lieben Dank für die Hilfe
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