Mika
15.4.2026 um 08:47Uhr

leinenführigkeit

strafe

orientierung

Fixieren wird durch Strafe verstärkt

Ich arbeite mit meiner 12-jährigen Hündin schon länger an der orientierten Leinenführigkeit. Das klappt eigentlich auch super. Sie geht in der Orientierung keinem Privatkram nach, läuft nicht vor und achtet auf Tempowechsel, Stehenbleiben und Richtungswechsel. Das einzige Problem ist, dass sie ins Fixieren kippt und sich auch nicht davon abbringen lässt. Wenn ich sie strafe (verbal, zurückdrängen, Leinenimpuls) wird es sogar eher noch schlimmer, als würde sie sich denken "Jetzt erst recht!" Wenn ich nicht strafe, macht sie nichts außer zu fixieren, also sie bleibt trotzdem neben mir. Ich möchte aber eigentlich trotzdem nicht, dass sie in der Orientierung fixiert. Hat jemand eine Idee, was ich tun könnte?

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Team
16.4.2026 um 12:36Uhr

Hallo Mika, du könntest ihr ein Alternativverhalten anbieten. Bringe ihr das Kommando "Schau" bei, so dass sie sich, bevor sie anfängt zu fixieren auf die konzentriert. Anfangs solltest du natürlich mit positiven Verstärkern arbeiten. Probiere es mal aus, auch wenn es bei einem älteren Hund etwas länger dauern kann, bis sich das Verhalten ändert, aber auch älter Hunde sind durchaus noch lernfähig. Liebe Grüße Dein Team der Doguniversity

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